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Vorschlag an die Ratsversammlung am 20.Juli 2015 - Politische Arbeit in der Wedemark soll „papierlos“ werden

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Vorschlag an die Ratsversammlung am 20.Juli 2015 - Politische Arbeit in der Wedemark soll „papierlos“ werden Wedemark (C) Ulrich Stamm
Politische Arbeit in der Wedemark soll „papierlos“ werden  

 

Die Gemeindeverwaltung der Wedemark schlägt den Ratsmitgliedern in der am 20. Juli stattfindenden Ratssitzung eine Änderung der Geschäftsordnung vor: Einladungen, Protokolle und Sitzungsvorlagen sollen grundsätzlich nur noch durch das digitale Ratsinformationssystem zur Verfügung gestellt werden.

Bisher gab es schon eine optionale Lösung, bei der sich die Rats-, Ortsrats- und Ausschussmitglieder entscheiden konnten, ob sie „klassisch“ mit Papiervorlagen oder mit dem elektronischen Informationssystem arbeiten wollten. Die digitale Ratsarbeit soll nun die Regel werden. Auch der Prozess der Erstellung von Vorlagen in der Verwaltung wird zukünftig ohne Papier erfolgen.

„Seit Februar beschäftigen wir uns in einem Projekt mit dem „Papierlosen Sitzungsdienst“. Wir wollen durch die komplette digitale Abwicklung den Kommunikationsfluss schneller und direkter machen“, so Max Hüsken, Gremienbetreuer und Projektleiter.

Die Verwaltung verschickt zurzeit Sitzungsunterlagen an 64 von insgesamt 119 Mandatsträgerinnen und Mandatsträger. Dieses soll nun möglichst komplett eingestellt werden.

„Das Drucken und verschicken der Vorlagen kostet natürlich Personal- und Sachressourcen in der Verwaltung. Diese können wir durch den „Papierlosen Sitzungsdienst“ anderweitig verwenden. Und dazu wird die Kommunikation auch noch einfacher und zeitnaher.“, begründet Bürgermeister Zychlinski den Vorschlag der Verwaltung.

Als Ausgleich erhalten Ratsfrauen und Ratsherren 150,00 € und Ortsratsmitglieder, die keine Ratsmitglieder sind, 50,00 € jeweils jährlich nachträglich als Pauschalbetrag. Nicht dem Rat angehörende Ausschussmitglieder erhalten ein zusätzliches Sitzungsgeld von 2,00 €. Ratsfrauen und Ratsherren können an Stelle des Pauschalbetrages die leihweise Überlassung vom Bürgermeister definierten technischen Mindestausstattung beantragen. Zukünftig werden durch jeweilige Sitzungsbetreuung mobile Hotspots (mobiles WLAN) in Sitzungen angeboten um an allen Sitzungsorten den Zugang zum Ratsinformationssystem zu ermöglichen.

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