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Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Elze

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Dachstuhlbrand @ Carl-Marcus Müller Dachstuhlbrand

WEDEMARK / ELZE. In der Gemeinde Wedemark im Ortsteil Elze wurde die Feuerwehr am Donnerstag (02.05.2019) gegen 18.55 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in der Straße Moorhestern gerufen.

Die 5 Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses wurden durch die installierten Rauchmelder alarmiert und konnten sich rechtzeitig und unverletzt ins Freie retten. Der Brand im Dachstuhl des Hauses griff schnell um sich und die alarmierten Feuerwehren aus Elze, Bennemühlen, Wennebostel und Mellendorf starteten, da es sich um ein Mehrfamilienhaus handelte, direkt mit einem größeren Aufgebot. Zunächst wurde mit einem Außenangriff über eine Drehleiter gegen die Flammen vorgegangen. Ab ca. 19.30 Uhr wurde der Innenangriff vorbereitet, welcher durch immer wieder anfachende Flammen verzögert wurde.


Löscharbeiten von der Drehleiter © Carl-Marcus Müller

Brandbekämpfung unter Atemschutz © Carl-Marcus Müller

Großes Aufgebot an Löschfahrzeugen im Einsatz © Carl-Marcus Müller

Löscharbeiten von der Drehleiter © Carl-Marcus Müller

Innenangriff unter Atemschutz wird vorbereitet © Carl-Marcus Müller

Wasserversorgung wird aufgebaut © Carl-Marcus Müller

© Carl-Marcus Müller

Löschangriff von der Drehleiter © Carl-Marcus Müller

Unter Atemschutz im Einsatz © Carl-Marcus Müller

Dachstuhl ausgebrannt © Carl-Marcus Müller

Die auf dem Dach befindliche Fotovoltaik-Anlage erschwerte dabei die Löscharbeiten. Zur Unterstützung der Wasserversorgung wurde zusätzlich zu den vorhandenen Hydranten eine Wasserförderung über mehrere Hundert Meter aufgebaut. Nach ca. eineinhalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle.

Wie der Feuerwehrsprecher mitteilte ist das Gebäude durch die umfangreichen Brand- und Löschwasserschäden vorerst nicht bewohnbar.

Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Unter Einsatzleitung von Hauptbrandmeister Christoph Boss waren die vier Feuerwehren mit insgesamt elf Fahrzeugen (ein Einsatzleitfahrzeug, ein Logistikfahrzeug, eine Drehleiter und weitere sieben Tanklöschfahrzeuge) sowie 60 Feuerwehrleuten vor Ort.

 

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