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Aktuelle Nachrichten aus Wolfsburg vom 15.Mai 2019

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Wolfsburg - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Wolfsburg - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

WOLFBSURG.

Tolle Künstler und attraktive Extras -  29. Internationale Sommerbühne auf Schloss Wolfsburg

Spanish Harlem (C) John Heidema

Am Freitag, 14. Juni öffnet sich der Vorhang zur 29. Internationale Sommerbühne mit neun stimmungsvollen Open-Air-Veranstaltungen im Schloss Wolfsburg. Das Kulturwerk der Stadt Wolfsburg hat an zwei Wochenenden Künstler und Ensembles aus elf Nationen eingeladen mit einem Programm von Stand-Up-Comedy & Klassik aus Großbritannien über Musik der New Generation aus dem südlichen Afrika bis zum Spirit of New York’s Spanish Harlem mit über 20 Musikern und Tänzern u. a. aus Mittel- und Südamerika. New Yorks Stadtteil "Spanish Harlem” und seine Latino-Sub-Kultur sind weltberühmt. Die gleichnamige Show auf der Sommerbühne ist ein Fest für die Sinne – und natürlich zu 100 % live. Ein mit allen Grooves gewaschenes Sextett, drei Sänger*innen und zwölf preisgekrönte Tänzer*innen eröffnen die Sommerbühne am Freitag, 14. Juni mit einer "hot show of Latin music, song & dance". Auf vielen Konzertbühnen der Welt sind sie inzwischen mit ihren wunderbaren Stimmen und legendären Live-Qualitäten zu erleben: Die New Generation in der Südafrikanischen Musik – eine Nacht voll Tanz und Freude am Samstag, 15. Juni auf der Sommerbühne: Die Ausnahmesänger Nomfusi mit Band und Mathias Muzazaz mit Mokoomba gemeinsam auf der Bühne, da ist Gänsehaut garantiert.

Einen musikalischen Leckerbissen mit Sting-Songs A Cappella bietet die Sonntagsmatinee am 16. Juni. Dann führt die junge holländische Gruppe The Junction das Publikum durch das zeitlose Repertoire von Sting, Police und andere Welthits. Eine tolle Show, mit makellos schönen Stimmen, einer einzigartigen Performance und echtem holländischen Charme. Mit "every breath we take". Oder "…you take." Die Kids (ab 5 Jahren) auf der Sommerbühne erleben am Sonntag, 16. Juni das lebendige, kurzweilige Familien-Musical "Hänsel und Gretel". Die kleine Oper Bad Homburg hat die berühmte Märchenoper umgearbeitet. Mit einer genialen Bühnenshow, Klaviermusik und Gesang live, Spannung, Spaß und Unterhaltung auf hohem Niveau und natürlich einem Happy End.

Das zweite Wochenende beginnt am Freitag, 21. Juni mit sechs zuckersüßen Jungs. I Dolci Signori aus Italien zelebrieren Musica, Passione und Emozione bei ihrem Konzert mit einer feine Mischung aus Italo-Pop-Klassikern, geschmackvollen Eigenkompositionen sowie überraschenden Arrangements von Italo-Evergreens und aktuellen Hits. In Kooperation mit der Ital. Konsularagentur. Zum Sommerbühnenfinale wartet am letzten Abend (Samstag, 22.6.19) ein fulminantes Programm auf das Publikum. Mit Musik, Stand-Up-Comedy und seinen wunderbaren Arrangements – von Tschaikowski bis zur Musik aus dem Film Titanic – bezaubert der Meisterdirigent und Komödiant Rainer Hersch das Publikum. Mit seinem Orkestar garantiert er einen unvergesslichen Abend aus Lachen und großartiger Musik. Elf Millionen Aufrufe auf You Tube sprechen eine deutliche Sprache!

Die Musikschule der Stadt Wolfsburg gestaltet am Sonntag, 23. Juni den traditionellen Sommerbühnenabschluss. Es beginnt mit einem fetzigen Familientag und "Kita singt" (ca. 520 Kinder). Hier ist der Eintritt frei. Den Abschluss des Schloss-Festivals bildet zum zweiten Mal das stimmungsvolle Lehrerkonzert der Musikschule als Sonntagssoiree. In diesem Jahr mit dem Barock-Trio Giaconna – die drei Musikerinnen Katrin Heidenreich, Negin Habibi und Charlotte Kiefer mit Blockflöte, Barockgitarre und Barockcello. Sie bereiten den Besuchern mit ihrem Programm "Die Klangpracht des Barock" einen stilvollen Abend im historischen Schlosshof. Auch hier: Eintritt frei.

Unterstützt wird das aktuelle Festival, wie schon seit Jahren, von den Hauptsponsoren Volkswagen AG, Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, Schnellecke Logistics, Freundeskreis der Internationalen Sommerbühne e. V., Medienpartner BZV/WN.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Kooperationspartner: Italienische Konsularagentur Wolfsburg, Musikschule der Stadt Wolfsburg und Förderer: Neuland Wohnungsgesellschaft mbH, Ehme de Riese.Der Optiker., Vorsfelder Hof, MS Florist Salge, Cadera, Jaques‘ Weindepot / Insa Albrecht, Firma Beli, Autohaus Koller, Tischlerei Testa, Keller Tersch. Vorverkauf in allen VVK-Stellen, die an CTS-Eventim angeschlossen sind.Tickethotline: 05361-15200, www.konzertkasse.de Programminfos unter www.wolfsburg.de/sommerbuehnewww.facebook.com/Kulturwerk der Stadt Wolfsburg und Tel: 05361-281586. Veranstalter: Stadt Wolfsburg - Kulturwerk, Goethestr. 48, 38440 Wolfsburg

 

Projektplanung und Fundraising fürs Ehrenamt

Vereine und Ehrenamtliche stehen nicht selten vor der Frage, wie sie ihr Engagement finanzieren sollen. Antworten auf zentrale Fragen zum Thema Projektplanung und Fundraising für Ehrenamtliche gibt am Freitag, 24. Mai, 15 bis 18 Uhr, eine Qualifizierung der Volkshochschule Wolfsburg (VHS). Inhaltlich dreht sich der Workshop um die Kernpunkte Spenden, Akquirieren von Sponsoren und Beantragung von Fördermöglichkeiten. Außerdem werden notwendige Grundlagen erklärt, auf deren Basis Fundraising betrieben werden kann. Das Angebot ist eine Veranstaltung der VHS in Kooperation mit dem Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement. Weiter Informationen sind unter Tel.: 05361/8939040 oder www.vhs-wolfsburg.de erhältlich. Anmeldeungen nimmt die VHS per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

 

Darf ich bitten  - 25 Jahre Seniorentanz an der Musikschule der Stadt Wolfsburg

Seniorentanz (C) Stadt Wolfsburg

 

Eine einschneidende Neuerung bei Volkswagen gab seinerzeit den Anstoß zu einem neuen Angebot der Musikschule der Stadt Wolfsburg: die 58-er-Regelung stellte die Musikschule 1993 vor die Frage, wie denn mit den zukünftig zu erwartenden Senioren umgegangen werden sollte. Susanne Steinkrüger, schon damals langjähriges Mitglied im Lehrerkollegium der Musikschule machte einen Vorschlag und besuchte einen ersten Kurs zur Ausbildung einer "Tanzleiterin für Seniorentanz".

Doch entscheidend war das erfolgreiche Probetanzen mit dem Kollegium der Musikschule vor einer Konferenz, das zu der begeisterten Äußerung führte: "Vor Konferenzen sollten wir jetzt immer tanzen!". Am 06. Mai 1994 trafen sich die ersten Tänzerinnen und Tänzer in der Gottfried-Herder-Schule in Detmerode, doch anders als erwartet kam kein einziger Rentner von VW, dafür 4 Lehrerinnen, einige ehemalige Volkstänzerinnen und etliche Freundinnen vom Wolfsburger Frauenchor. Das musikalische Fundament war also gesichert, man konnte anfangen. Mit viel Begeisterung, Lachen und Herzlichkeit tanzt diese Gruppe nun seit 25 Jahren unter der Leitung von Susi Steinkrüger und ist mittlerweile ein reguläres Musikschul-Ensemble.

Etliche Gründungsmitglieder sind verstorben oder körperlich nicht mehr in der Lage zu tanzen. Aber von den "Ersten" sind Eva Daenicke, Rosi Jung, Marlene Reddig, Christian Scheinpflug, Sieglind Scholz und Ilse Wenzel immer noch aktiv. Zwei von ihnen sind schon 87 Jahre alt, Beweis, dass Tanzen die Menschen wirklich jung und gesund erhält. Tanzleiterin Susanne Steinkrüger ist heute so frisch und munter wie vor 25 Jahren und leitet ihre Gruppe mit echtem Herzblut. Übrigens sah sie Andreas Meyer, den heutigen Musikschulleiter schon als zarten 16-Jährigen in ihrem Garten tanzen und musizieren. Was ist Seniorentanz? Eine Mischung aus Gesellschafts- und Volkstanz, so verändert, dass es keine Sprünge, Stampfer und schnellen Drehungen gibt, also seniorengerecht und gesund. Ein fester Partner muss nicht mitgebracht werden, es wird in fast jedem Tanz nach einer Phase ohnehin der Partner gewechselt.

Aktuell 20 Aktive tanzen nach dem Motto von Kirchenvater Augustinus "O Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen" immer am Donnerstag von 14:30 bis 15:45 Uhr im Großen Saal der Musikschule und freuen sich auf neue Mitglieder. Anmeldungen zum Seniorentanz sind im Sekretariat der Musikschule in der Goetheschule erhältlich, Informationen gibt das Sekretariat unter Telefon (05361) 29720.

 

Kindertagesstätten erhalten Schlüssel zur Sprache - Erfolgreicher Abschluss des Förderkonzepts Sprachbildung

Acht Kindertagesstätten bekamen von Stadträtin Iris Bothe (sitzend, 6. v.l.) den Schlüssel zur Sprache überreicht. (C) Stadt Wolfsburg

 

Acht Kindertagesstätten bekamen von Stadträtin Iris Bothe (sitzend, 6. v.l.) den Schlüssel zur Sprache überreicht (C) Stadt WolfsburgNach dem bereits 2018 vier Wolfsburger Kindertagesstätten als qualifizierte Einrichtungen geehrt wurden, ziehen in diesem Jahr acht weitere Kitas nach. Im Einzelnen werden die Kindertagesstätten St. Heinrich, am Schlosspark, am Klinikum, Heiliggeist, St. Elisabeth, Stephanus I und die AWO Kita Detmerode sowie das Kinder- und Familienzentrum Martin Luther ausgezeichnet.

Im kommenden zweiten Halbjahr starten außerdem acht weitere Kitas ins Heidelberger Interaktionstraining, der ersten Phase des Förderkonzeptes. Mit der Teilnahme an der 3-jährigen Qualifizierung haben sich die Kitas einen neuen Zugang zur sprachlichen Bildung und damit auch zu einem neuen Wissensschatz erschlossen. Symbolisch überreichten Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, und Dr. Birgit Rabofski, Leitung Bildungshaus, den Einrichtungen nun einen blauen Schlüssel aus dem 3D-Drucker des Bildungshauses. "Zugänge zu Bildung sind für Wolfsburgerinnen und Wolfsburger entscheidend für Bildungserfolg, Teilhabe und Chancengerechtigkeit – aus diesem Grund beginnt die Sprachbildungsarbeit bereits bei den Kleinsten und von Beginn an", erläutert Dezernentin Iris Bothe.

In den ausgezeichneten acht Kitas sind im Zuge des Programms in 37 Gruppen 255 sprachbezogene Qualitätszirkel als Form der Maßnahmenplanung für die Wolfsburger Kitas sowie Kinder- und Familienzentren entstanden. Über 80 Fachkräfte sind an diesen sprachbezogenen Qualitätszirkeln beteiligt und wurden dabei von neun Sprachbildungsbegleiter regelmäßig in der Einrichtung unterstützt. Mehr als 900 Kinder profitieren durch den Besuch der Kita von der fachlichen Qualifizierung der Fachkräfte. "Die Anwendung der Sprachlehrstrategie ist im Umgang der Fachkräfte mit den Kindern sichtbar und spürbar. Kinder finden mit dieser Unterstützung einen guten Weg in die eigene Sprache", ergänzt Katharina Varga, Leiterin des Geschäftsbereichs Jugend.   Das "Förderkonzept Sprachbildung" eröffnet Wolfsburger Kindertagesstätten die Möglichkeit, Sprachbildung und -förderung noch stärker als grundlegende Aufgabe des gesamten Teams im Kita-Alltag zu verankern und im Zusammenspiel mit den Bildungsbereichen für die frühkindliche Bildung als übergreifende Querschnittsaufgabe zu etablieren. Seit 2015 wird von kommunaler Seite an der Profilvertiefung der Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Sprachbildung und -förderung gearbeitet.

Perspektivisch soll allen Einrichtungen ermöglicht werden, gezielte Spracharbeit bewusst in den Kita-Alltag zu integrieren, um sie auch nach Ende der Projektzeit in der Einrichtung weiterführen zu können. Hauptziel ist es, dass die Kita-Fachkräfte langfristig Sprache als Schlüsselkompetenz für Bildung verstehen und durch stärken- und interessenorientierte Sprachbildung und -förderung die Kinder unterstützen. Insbesondere sprachschwache Kinder werden in ihrem Spracherwerb angeregt und systematisch in ihren sprachlichen Kompetenzen gestärkt. Mittels eines drei Jahre dauernden teamübergreifenden Fortbildungs- und Sprachbildungsprozesses erhalten die Teams der Kitas eine grundlegende Schulung, wie sprachförderliches Verhalten dauerhaft in den Kita-Alltag integriert werden kann. Die bisherigen Erfahrungen aus der Sprachbildungskoordination an der Volkshochschule Wolfsburg zeigen, wie vielschichtig das Thema Sprache in der Stadt Wolfsburg ist.

"Die Einrichtungen sind im höchsten Maße professionell, arbeiten teilweise in interdisziplinären Teams, konstituieren sich neu als Kinder- und Familienzentren, befinden sich als Einrichtung im Aus- oder Umbau und erarbeiten sich eine professionelle Haltung, um die alltagsintegrierte Sprachbildung in den Einrichtungen zu verankern", fasst Sprachbildungskoordinatorin Dr. Maren Risch vom Bildungshaus Wolfsburg zusammen.

 

 

 

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