Log in

Aktuelle Nachrichten aus Wolfsburg vom 25. Juni 2019

Gelesen 356
(0 Stimmen)
Wolfsburg - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm Wolfsburg - Aktuelle Nachrichten des Tages (C) Ulrich Stamm

WOLFSBURG.

Volkswagen Konzern und Industriepartner der Energiewirtschaft bauen CNG-Mobilität weiter aus

 

Vordere Reihe von links: Audi A5 Sportback g-tron, Seat Arona TGI, Golf TGI, Polo TGI, Skoda Octavia Combi G-TEC. Hintere Reihe von links: Scania R410 Zugmaschine, Caddy TGI, MAN Lion´s City Stadtbus. (C) VOLKSWAGEN AG Vordere Reihe von links: Audi A5 Sportback g-tron, Seat Arona TGI, Golf TGI, Polo TGI, Skoda Octavia Combi G-TEC. Hintere Reihe von links: Scania R410 Zugmaschine, Caddy TGI, MAN Lion´s City Stadtbus. (C) VOLKSWAGEN AG

 

Der Volkswagen Konzern und die Industriepartner aus den Bereichen Gasversorgung, Netz- und Tankstellenbetrieb geben bei den 3. CNG Mobility Days in Berlin (25./26. Juni 2019) einen Überblick über die augenblickliche Situation und die Zukunft von CNG. Gleichzeitig stellen die Marken des Volkswagen Konzerns ihre neuesten CNG-Modelle im Pkw-, Lkw- und Bussegment vor.

Der Volkswagen Konzern und seine Marken setzen – parallel zur fortschreitenden Elektrifizierung der Flotte – weiterhin auf CNG (Compressed Natural Gas) als alternative Antriebstechnik zur Dekarbonisierung des Verkehrs. Dazu wurde das Produktangebot noch einmal überarbeitet und erweitert. Der Volkswagen Konzern bietet aktuell die mit Abstand größte Auswahl an CNG-Fahrzeugen aller Hersteller an. Dass CNG auch in Zukunft eine wichtige Rolle für den Konzern spielen wird, hat Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Mitte Mai 2019 auf der Jahreshauptversammlung angekündigt: „Beim Gasantrieb sind wir Weltmarktführer und besser aufgestellt als der Wettbewerb. Auch diese Technologie werden wir weiter ausbauen und verbessern.“

Die Nutzung von CNG als Energieträger für Automobile leistet einen wirksamen Beitrag zur Emissionsreduzierung und ist für den Kunden eine wirtschaftliche Alternative zu Benzin und Diesel. „Volkswagen bekennt sich zum Pariser Klimaschutzabkommen. Bei den alternativen Antrieben, die neben der Elektrifizierungsoffensive des Konzerns zum Einsatz kommen, spielt CNG eine wichtige Rolle. CNG ist hinreichend erprobt, sofort verfügbar, effizient und kostengünstig. Und für CNG-Pkw drohen in den Innenstädten keine Fahrverbote“, erklärt Stephen Neumann, Volkswagen Konzernbeauftragter CNG-Mobilität. Er ergänzt: „Eine noch bessere CO2-Bilanz ergibt sich durch das Betanken mit Biomethan oder e-Gas. Biomethan wird aus organischen Reststoffen gewonnen, e-Gas aus überschüssigem Grünstrom (Power-to-Gas). Beide können problemlos ins Gasnetz eingespeist und fossilem Erdgas in beliebiger Menge beigemischt werden.“ In diesem Bereich engagieren sich die Marken des Volkswagen Konzerns mit ihren Industriepartnern bereits seit geraumer Zeit. Audi beispielsweise betreibt in Werlte (Emsland) seit 2013 die weltweit erste industrielle Power-to-Gas-Anlage und speist das aus Windstrom gewonnene Audi e-gas ins Erdgasnetz ein. Auf diese Weise ist Audi Teil und Treiber der Energiewende. Den Fahrzeugkunden wird grüne Energie zur Verfügung gestellt, und gleichzeitig ermöglicht die Speicherung von fluktuierendem Ökostrom und ihre Erforschung in der Praxis den raschen Ausbau von Wind- und Solarenergie – wichtig auch für den Erfolg der E-Mobilität.

CNG-Modellpalette immer attraktiver

Aktuell bietet der Volkswagen Konzern 17 Modelle in verschiedenen Fahrzeugsegmenten an. In Kürze kommen mit dem ŠKODA Scala1, der bei den CNG Mobility Days seine Weltpremiere als CNG-Variante feiert, und dem ŠKODA Kamiq2 zwei weitere Modelle hinzu. Das Angebot reicht vom Kleinwagensegment über die Kompaktklasse bei Volkswagen, Audi, SEAT und ŠKODA bis zu Audi Premiumfahrzeugen im Business-Segment und zu leichten Nutzfahrzeugen. Dank des stetig wachsenden CNG-Modellangebots haben sich die Verkaufszahlen im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt.

Bei den neuen CNG-Modellen wie zum Beispiel dem Polo TGI3 (66 kW/90 PS) und Golf TGI4 (96 kW/130 PS) wurde der Benzintank deutlich verkleinert, eine zusätzliche CNG-Flasche in die Fahrzeuge eingebaut und damit ein quasi monovalenter CNG-Antrieb entwickelt. Damit kommt Volkswagen dem Wunsch vieler Kunden nach einer größeren Reichweite im Erdgasbetrieb entgegen. Ein Konzept, das der reichweitenstarke Caddy5 von Volkswagen Nutzfahrzeuge schon länger vorlebt. Der VW Golf TGI und Golf Variant TGI6 (96 kW/130 PS) erhielten zusätzlich einen für den CNG-Einsatz optimierten Motor mit besonders niedrigem Verbrauch, höherer Leistung und verbessertem Durchzugsverhalten schon bei niedrigen Drehzahlen. Wie sparsam, sauber und gleichzeitig attraktiv CNG-Modelle sein können, hat der Polo TGI im jüngsten ADAC Ecotest bewiesen. Er war eines von sieben Modellen mit der Höchstwertung von fünf Sternen und das einzige Fahrzeug mit Verbrennungsmotor in dieser Gruppe. Das Ergebnis von 95 Punkten war das beste im Jahr 2019 bisher erzielte Resultat.

Mit dem SEAT Arona 1.0 TGI7 bietet das spanische Unternehmen als erster Hersteller weltweit die CNG-Technologie als SUV-Modell, dem am schnellsten wachsenden Fahrzeugsegment, an. Dass ein CNG-Modell auch besonders sportlich-dynamisch sein kann, unterstreicht der neue 2.0 TFSI-Motor von Audi beispielsweise im A5 Sportback g-tron8. Das Aggregat wurde kürzlich mit dem „International Engine of the Year“-Award in der Kategorie von 150 bis 250 PS ausgezeichnet und kann auch als CNG-Motor genutzt werden.

CNG auch für Lkw und Busse von großer Bedeutung

Erstmals informieren im Rahmen der CNG Mobility Days auch die Marken MAN und SCANIA über die jüngsten Entwicklungen bei Lkw und Bussen. Nach den neuen Emissionsnormen in der Europäischen Union sollen bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 um 30 Prozent sinken – ein Ziel, das mit herkömmlichen Antriebsarten kaum zu realisieren sein wird. Auch für Lkw und Busse ist CNG eine sofort verfügbare und einsetzbare Alternative, die schon jetzt gegenüber Diesel-Fahrzeugen einen um 15 Prozent niedrigeren Verbrauch aufweist. Aktuell ist vor allem die Mautbefreiung für erdgasbetriebene Lkw ein wichtiges Argument für CNG – speziell für Speditionen.

Kreis der CNG Industriepartner erweitert

Mit den jüngst erfolgten Beitritten des Betreibers von Erdgastankstellen OrangeGas und des italienischen Fernleitungsnetzbetreibers für Erdgas Snam S.p.A. (Società Nazionale Metanodotti) zum CNG Industriekreis hat das Aktionsbündnis aus Volkswagen Konzern und Industriepartnern nochmals an Schlagkraft gewonnen. Das Ziel des Industriekreises CNG-Mobilität ist, Fahrzeugangebot, Infrastruktur und Tankstellennetz gleichermaßen ausbauen.

Nachhaltig unterwegs

Das Thema Nachhaltigkeit schlägt sich auch in der Ausführung der CNG Mobility Days nieder. Um den CO2-Fußabdruck der Veranstaltung zu reduzieren, wurde viel Wert auf eine klimaschonende Umsetzung geachtet. Dies bezieht sich auf das Mobiliar, die Konferenz-Bestuhlung und -Materialien, die Auswahl der lokalen Lieferanten und die regionale Zubereitung des Caterings, um unnötige Transportwege und überflüssige Abfälle zu vermeiden.

 

Fraktionswechsel im Stadtrat - Neubesetzung von Ausschüssen und Aufsichtsräten erforderlich

Aufgrund des Fraktionswechsels des Ratsherrn Stefan Kanitzky von der CDU- zur FDP-Fraktion liegen die Voraussetzungen für eine Neubesetzung von Ausschüssen und Aufsichtsräten vor, da die FDP-Fraktion einen Neubesetzungsantrag gestellt hat. Auch bildet die Besetzung der Ausschüsse und Gremien durch den Wechsel von Stefan Kanitzky nicht mehr spiegelbildlich nach Hare-Niemeyer die Stärkeverhältnisse der Fraktionen im Rat der Stadt ab. Die Verwaltung hat daraufhin Änderungsbedarf bei 13 Ausschüssen des Rates und 12 Aufsichtsräten festgestellt.

Das heißt im Einzelnen, dass es in folgenden Ausschüssen und Aufsichtsräten statt zweier Mandate von PUG und Grünen ein Losverfahren dieser zwei Mandate zwischen PUG, Grüne und FDP gibt (Auslosung von 2 Mandaten unter 3 Fraktionen): Ausschuss für Finanzen, Controlling und Haushaltskonsolidierung, Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtmarketing und Strategische Planung, Ausschuss für Bürgerdienste, Energie und Umwelt sowie Feuerwehr, Schulausschuss, Sportausschuss, Kulturausschuss, Sozial- und Gesundheitsausschuss, Jugendhilfeausschuss, Klinikumsausschuss, Bildungshausausschuss, Aufsichtsrat Neuland, Aufsichtsrat Stadtwerke, Aufsichtsrat Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH - WMG, Verwaltungsrat Wolfsburger Entwässerungsbetriebe - WEB.

In folgenden Ausschüssen und Aufsichtsräten gibt es ein Losverfahren über das bisherige Mandat der Grünen zwischen Grünen und FDP (Auslosung von einem Mandat unter 2 Fraktionen): Ausschuss für Migration und Integration, Verbandsversammlung Sparkasse, Verwaltungsrat Wolfsburger Struktur- und Beteiligungsgesellschaft – WSB. Im Aufsichtsrat CongressPark, Aufsichtsrat Hallenbad, Aufsichtsrat Planetarium, Aufsichtsrat Wolfsburger Schulverpflegungs GmbH, Verwaltungsrat Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung – WAS und Aufsichtsrat Wolfsburger Beschäftigungs gGmbH -WBG muss die SPD einen Sitz an die FDP abgeben.

Im Verwaltungsausschuss gibt es zukünftig kein Losverfahren zwischen CDU/FDP sowie Linke und Piraten mehr. Die FDP erhält den Sitz. Im Planungs- und Bauausschuss gibt es zukünftig kein Losverfahren zwischen FDP/Linke und Piraten mehr, dafür erhalten beide Fraktionen einen Sitz, die CDU verliert einen Sitz. Für die Ausschussvorsitze ist die Durchführung eines neuen Zugriffsverfahren nach dem Sitzverteilungsverfahren d’Hondt nicht erforderlich und auch rechtlich nicht zulässig. Die Vorsitzenden sind gleichzeitig Mitglied und üben bereits als solches ihr Stimmrecht aus. Eine Abberufung des/der Vorsitzenden nur aus der Vorsitzfunktion gegen seinen/ihren Willen ist anders als die Abberufung als Ausschussmitglied (§ 9 Abs. 3 NKomVG) nicht vorgesehen. Nur bei der Bildung eines neuen oder der Auflösung eines bisherigen Ausschusses würde ein neues Zugriffsverfahren und Verteilung der Ausschussvorsitze durchgeführt.

Für die kommende Ratssitzung am 3. Juli  arbeitet die Verwaltung daher mit Hochdruck an insgesamt 25 Vorlagen, die über den Nachtrag aus aktuellem Anlass auf die Tagesordnung genommen werden müssen und somit dem Rat der Stadt zur Beschlussfassung vorgelegt werden

 

Von Ben Hur bis Zorro  - Musikschulorchester spielt bekannte Filmmelodien

 

Orchester der Musikschule der Stadt Wolfsburg spielt beim Musikschuljubiläums 2017 (C) Helge Landmann Orchester der Musikschule der Stadt Wolfsburg spielt beim Musikschuljubiläums 2017 (C) Helge Landmann

Filmmelodien präsentiert das Orchester der Musikschule der Stadt Wolfsburg im Rahmen einer Matinee am Sonntag, 30. Juni, um 11 Uhr im Großen Saal der Musikschule in der Goetheschule. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Die Beschäftigung mit Filmmusiken stellt schon lange einen Schwerpunkt in der Arbeit des Musikschulorchesters dar und bietet den Musikerinnen und Musikern immer wieder neue und spannende musikalische Herausforderungen. Das aktuelle Programm umfasst Filmmusiken aus den Filmen "Ben Hur", "Robin Hood", und "Ladies in Lavender", "Die glorreichen Sieben" und "The Mask of Zorro". Ein besonderer Akzent des Konzertes liegt zudem auf dem berühmten deutschen Filmmusikkomponisten Hans Zimmer, der die Musik zu "The Rock", "King Arthur" und "Pearl Harbour" komponiert hat.

Das Orchester der Musikschule der Stadt Wolfsburg besteht seit 1952 und verdankt seinen Erfolg und seine Beliebtheit zahlreichen Konzerten, dem Engagement der Mitglieder und nicht zuletzt seinem Dirigenten Hans Ulrich Kolf. Im Lauf seiner erfolgreichen Vergangenheit begleitete das Orchester die Stadt Wolfsburg musikalisch bereits auf wichtigen kulturellen Stationen und bereicherte zahlreiche Veranstaltungen mit musikalischen Beiträgen auf hohem Niveau. Dabei bietet es immer wieder begabten Schülerinnen und Schülern der Musikschule die Möglichkeit, ihr Können zu präsentieren.  

Zum Abschluss des Internationalen JugendOrchesterCamps 2017 musizierte das Orchester zusammen mit Gästen aus Japan, Russland, Polen, Frankreich und Italien ein großartiges Konzert mit Filmmusiken im Scharoun-Theater und setzte damit einen Glanzpunkt im Jahr des 50-jährigen Musikschuljubiläums. Angesichts der wenigen Parkplätze an der Musikschule wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzufahren oder nach Parkmöglichkeiten in der Umgebung zu suchen. Aufgrund der Arbeiten auf dem Schulhof der Goetheschule ist der Eingang zum Großen Saal nicht über den Schulhof, sondern von Seiten der Lessingstraße durch Eingang G möglich.

 

Schadhafte Bäume werden gefällt

Durch die Sommertrockenheit des vergangenen Jahres geschädigte Bäume wird der Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg jetzt fällen. Dabei handelt es sich um rund 90 Birken, die sich auf das gesamte Stadtgebiet verteilen. Zudem haben rund 20 Bergahorne im Bereich Heiligendorf und Barnstorf die Trockenheit in 2018 nicht überstanden und müssen beseitigt werden.

Gefällt wird zunächst an besonderen Gefahrenstellen. Die Birken stehen dabei besonders im Fokus, weil sie wegen ihrer Holzstruktur sehr schnell zu brechen drohen. Soweit möglich werden abseits von Straßen und Wegen auch Reststämme aus ökologischen Gründen als Unterkunft für diverse Tiere vom Käfer bis zur Fledermaus erhalten bleiben. Entsprechende Abstimmungen mit der unteren Naturschutzbehörde haben im Vorfeld stattgefunden. Nachpflanzungen für die gefällten Bäume sind an dafür geeigneten Standorten vorgesehen.

 

Städtische Galerie Wolfsburg zeigt Nik Nowak  - Zweite Fassung der Ausstellungsreihe - Mensch Macht Maschine

 

Nik Nowak Nik Nowak "Footprint" 2014, business cards of paper with QR code, metal abrasion, 38,3 x 46,6 cm (C) courtesy the artist and alexander levy, Berlin

Die zweite Fassung der Ausstellungsreihe "Mensch Macht Maschine" von Nik Nowak: DELETHE wird vom 25. Juni bis 27. Oktober in der Städtischen Galerie, Schloss Wolfsburg gezeigt. Ausstellungseröffnung ist am Dienstag, 25. Juni, um 18 Uhr.

Das Langzeitprojekt DELETHE wurde 2012 als Projekt des Künstlers Nik Nowak, des Rechtsanwalts Philipp Brandt und des Kurators Peter Lang (✝) gegründet. 2014 kamen die Kommunikationsdesigner VERBALVISUAL als Kollaborateure hinzu. DELETHE befasst sich mit der Frage nach dem Umgang und der Löschung von Daten nach dem Tod. Das Projekt ist Forum, Selbstversuch und Service zugleich und möchte den aktuellen Stand der Rechtslage mit der praktischen Umsetzbarkeit von Löschung persönlicher Daten nach dem Tod abgleichen. Mit dem Tod eines Menschen ergeben sich persönliche und rechtliche Fragen zum Umgang mit den Daten in der virtuellen Realität. Profile in den sozialen Netzwerken, Avatare, Accounts bestehen weiter.

Wem gehören die Daten nach dem Ableben, gibt es einen Rechtsanspruch auf Löschung und was bedeutet der Kontrollverlust über die Daten? Gibt es ein Recht auf das Vergessenwerden?

In der begehbaren Installation DELETHE spielen künstlerische Reflektionen zum Wandel unserer Zeit sowie das Verhältnis konkreter zu virtueller Realität in Bezug auf die Speicherung und Löschung von Daten, Vergessen und Archivieren eine Rolle.

Nik Nowak ist Künstler, Musiker und Kurator. Seine medienübergreifende künstlerische Arbeit befasst sich häufig mit der Wirkung von Sound, so wie mit der Rolle von Soundsystemen als kulturelle Transmitter oder akustische Waffen. Soundobjekte wie "Mobile Booster", "Panzer" und die "Echodrohnen" verschafften ihm weltweite Aufmerksamkeit. Neben seiner Ausstellungstätigkeit geht er dem Phänomen der mobilen Soundsysteme seit Jahren auch wissenschaftlich nach und hält Vorträge zu diesem Thema. Außerdem tritt er regelmäßig mit Live- und DJ-Sets alleine oder mit seiner Band Schockglatze als Musiker auf.

Nowak studierte von 2002 bis 20007 Kunst an der Universität der Künste, Berlin, war Meisterschüler von Prof. Lothar Baumgarten und besuchte 2007 die Bildhauerklasse von Xiang Jing an der Shanghai Normal University. 2007 wurde ihm das Georg-Meistermann-Stipendium verliehen. 2014 kuratierte er in Zusammenarbeit mit dem Museum Marta die internationale Ausstellung "BOOSTER Kunst Sound Maschine" und wurde mit dem Gasag Kunstpreis ausgezeichnet, der herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik ehrt.

Schreibe einen Kommentar