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Polizei Nachrichten aus Wolfsburg vom 2.Januar 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Wolfsburg (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Wolfsburg (C) Ulrich Stamm

WOLFSBURG.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr massiv mit Feuerwerksraketen und Leuchtmunition beschossen - Polizeikräfte beenden Silvesterfeuerwerk

Wolfsburg, Jenaer Straße - Halberstädter Straße 01.01.20, 00.27 Uhr Bei einem Einsatz wegen eines Brandalarms in einem Schulkomplex in Wolfsburger Stadtteil Westhagen wurden in der Silvesternacht Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr massiv mit Feuerwerksraketen und Leuchtmunition durch ausufernde Silvesterfeiernde vom nahen Marktplatz vor dem Einkaufszentrum beschossen.

Nachdem Einsatzbeamte aus Braunschweig und Gifhorn zur Unterstützung am Einsatzort zusammengezogen wurden, stellen 26 Einsatzkräfte bei insgesamt 31 Personen die Identität fest. Mit Platzverweisen wurde das Silvesterfeuerwerk der Feiernden nach drei Stunden schließlich beendet.

Als sich vier Beteiligte im Alter zwischen 18 und 23 Jahren den polizeilichen Maßnahmen widersetzen und als mutmaßliche Tatverdächtige von Einsatzkräften erkannt werden, fixieren Beamte das Quartett mit Handfesseln. Es werden drei Schreckschusswaffen mit Aufsätzen zum Verschießen von Feuerwerksmunition sichergestellt. Erst später stellte sich heraus, dass Schulfensterscheiben mutwillig zerstört und in dem betroffenen Klassenzimmer Knallkörper gezündet wurden. Vermutlich entstand ein Schaden von über 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Landfriedensbruch in besonders schwerem Fall. Nach ersten Erkenntnissen wurden zunächst mehrere Fensterscheiben der Wolfsburger Oberschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums zerstört. Danach wurden mehrere angezündete Silvesterraketen und Knallkörper in ein Klassenzimmer geworfen.

Brandbeschädigungen an dem Schulmobiliar, Wänden und dem Fußboden waren die Folge. Zu diesem Zeitpunkt halten sich mindestens 50 Feiernde auf dem nahen Marktplatz zum Silvesterfeuerwerk auf. Als Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr aufgrund des Brandmeldealarms im Schulkomplex den genauen Brandort lokalisieren, werden sie mit Böllern beworfen, die in einer extrem lauten blitzartigen Detonation abbrennen, so das Beamte später von illegalen Feuerwerkskörpern ausgehen.

Als die Einsatzkräfte sich in dem betroffenen Klassenzimmer zur Schadensbegutachtung aufhalten, näherte sich eine kleine Gruppe, zündete Raketen und nutzte Feuerwerksmunition, die nur aus Schreckschusswaffen abgefeuert werden kann. Diese Feuerwerksgeschosse schlugen durch die zerstörten Scheiben direkt in dem Klassenzimmer zwischen den Kräften ein.

Zum Glück wurde keine Einsatzkraft verletzt. Bei diesen Waffen handele es sich nach dem Waffengesetz um erlaubnispflichtige Waffen, die auf öffentlichen Wegen und Plätzen nicht geführt werden dürfen. Nach den ausgesprochenen Platzverweisen löste sich die Gruppe auf dem Marktplatz auf. Die zerstörten Scheiben der Schule wurden gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

 

Vorsfelde: Einbrecher steigen in Wohnhaus ein - Polizei sucht Zeugen

Wolfsburg-Vorsfelde, Sperlingsgasse 31.12.19-01.01.20 Während die Bewohner eines Einfamilienhauses in Vorsfelde in der Silvesternacht nicht zu Hause waren, stiegen Einbrecher ein und ließen Schmuck mitgehen. Den bisherigen Untersuchungen zufolge, ereignete sich die Tat in der Sperlingsgasse zwischen 22.15 Uhr und 03.00 Uhr. Die unbekannten Täter gelang es ein Fenster gewaltsam aufzubrechen. Danach wurde gezielt nach Wertsachen und Bargeld gesucht.

Zeugen des Einbruchs wenden sich bitte an die Polizei Vorsfelde unter der Rufnummer 05363-992290.

 

Lehre: Einbruch in Einfamilienhaus - Zeugen gesucht

Lehre, Windmühlenweg 31.12.19-01.01.20 Schmuck und Bargeld erbeuteten unbekannte Täter in der Silvesternacht bei einem Einbruch in ein Wohnhaus in Lehre. Die genaue Höhe des Schadens steht derzeit noch nicht fest. Den Ermittlungen nach hatten die Bewohner um 18:50 Uhr ihr Haus im Windmühlenweg verlassen, um die Silvesternacht zu feiern. Als sie um 02:30 Uhr zurückkehrten, war schnell klar, dass Einbrecher sämtliche Zimmer durchsucht hatten.

Die Täter waren durch die gewaltsam aufgebrochene Terrassentür eingestiegen. Zeugen des Einbruchs wenden sich bitte an die Polizei Lehre unter der Rufnummer 05308-406990.

 

Müllcontainer brannten im Stadtteil Hageberg aus

Wolfsburg, Neusser Straße 01.01.20, 01.20 Uhr Bei dem nächtlichen Brand mehrerer Müllcontainer im Stadtteil Hageberg entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro. Passanten hatten um 01.20 Uhr die Einsatzzentralen von Feuerwehr und Polizei über den Brand der Container an einem Mehrfamilienhaus in der Neusser Straße alarmiert. Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell unter Kontrolle.

Neben den Behältern war auch das dazu gehörende Holzhäuschen betroffen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Böller unsachgemäß benutzt wurden, so ein Beamter.

 

Königslutter: Passant schoss Feuerwerksraketen ab und gefährdete vorbeifahrende Fahrzeuge

Königslutter, Braunschweiger Straße 31.12.19, 09.20 Uhr Dank eines aufmerksamen 33 Jahre alten Zeugen konnte Polizeibeamte in Königslutter am Dienstagvormittag noch rechtzeitig eingreifen, als ein 57-jähriger Passant seine Feuerwerksraketen waagerecht abschoss und dadurch vorbeifahrende Fahrzeuge gefährdete. Als die Polizisten in der Braunschweiger Straße um 09.20 Uhr eintrafen, war der 57-Jährige just dabei eine Rakete in einer leeren Flasche zu entzünden, die daraufhin waagerecht über den Gehweg und die Braunschweiger Straße in Richtung der Straße Am Kleiberg flog und dort, ohne Passanten oder Fahrzeuge zu gefährden, explodierte.

Die Polizisten legten dem amtsbekannten zu Gewalt neigenden 57-Jährigen aus Eigensicherungsgründen Handschellen an. Der Beschuldigte muss sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechtfertigen. Zum Abschluss wurde der mit 1,42 Promille alkoholisierte 57-Jährige auf eigenem Wunsch zur weiteren Betreuung in eine Klinik gebracht.

 

Schöningen: Einsatzkräfte stellten nicht erlaubte Böller sicher

Schöningen, Neue Tor 31.12.19, 22.15 Uhr Beamte der Polizei Schöningen stellten bei einem 16 Jahre alten Jugendlichen aus Schöningen am Dienstagabend diverse Böller sicher und leiteten Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz ein. Die Zivilbeamten beobachteten während der Streifenfahrt in der Straße Neue Tor, wie auf der Wiese des Schlossgartens Böller mit blitzartigem Knall gezündet wurden. Da die Art der Detonation auf illegales Feuerwerk schließen ließ, wurde der Jugendliche überprüft.

In seinem Rucksack stellten die Beamten schließlich zahlreiche pyrotechnische Gegenstände sicher, deren Abbrennen erst mit 18 Jahren erlaubt ist. Zusätzlich wurden acht Knallkörper ohne jegliche Zulassungszeichen und weitere elf Böller, die im europäischen Ausland hergestellt wurden, aufgefunden. Die Knaller wurden eingezogen und der Jugendliche seinen Eltern übergeben.

 

Helmstedter am frühen Neujahrsmorgen schwer verletzt

Helmstedt, Alersstraße 31.12.19, 04.40 Uhr Nach einem Handgemenge in einer Wohnung in der Helmstedter Alersstraße wurde am frühen Neujahrsmorgen ein 23 Jahre alter Helmstedter mit einer stark blutenden Schnittverletzung am Arm in die Helmstedter Klinik eingeliefert. Die Polizei Helmstedt leitete gegen vier unbekannte Täter Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Anwohner hatten die Polizei verständigt, weil sie lautes Geschrei gehört hatten. Den bisherigen Ermittlungen nach hat sich das unbekannte Quartett um 04.40 Uhr zu der Wohnung gewaltsam Zutritt verschafft und hierbei mehrere Scheiben der Hauseingangstür zerstört. Bei der darauffolgenden sofortigen Auseinandersetzung erhielt der 23-Jährige tiefe Schnittwunden, so dass Rettungssanitäter den Schwerverletzten sofort zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus brachten, während Einsatzkräfte parallel nach den flüchtigen Tätern fahndeten.

Alle Unbekannten sollen zwischen 25 und 35 Jahre alt, ca. 180 cm groß und dunkel gekleidet gewesen sein. Der Grund für die Streitigkeiten zwischen der gesuchten Vierergruppe und den fünf in der Wohnung anwesenden Personen blieb jedoch unklar. Zeugen des Vorfalls setzen sich bitte mit der Polizei Helmstedt unter der Rufnummer 05351-5210 in Verbindung.

 

 

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