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Polizei-News aus Wolfsburg vom 12. November 2018

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Polizei-News aus Wolfsburg vom 12. November 2018 Polizei-News aus Wolfsburg (C) Ulrich Stamm

WOLFSBURG.

Zusammenstoß zwischen Pkw und Kleintransporter zwischen Bahrdorf und Oebisfelde. Vier Verletzte. 

Am Sonntag, den 11.11.2018, um 11.13 Uhr, erhielten Polizei und Feuerwehr einen Notruf zu einen schweren Verkehrsunfall hinter der Ortsgrenze Bahrdorf in Richtung Oebisfelde. Ein Fiat Kleintransporter, besetzt mit 5 Personen einer Fußballmannschaft aus Sachsen-Anhalt, und ein Pkw Mercedes, besetzt mit drei Personen aus Eschwege, blockierten die Fahrbahn. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge geriet der 19-jährige Fahrer des Fiat aufgrund von unangepasster Geschwindigkeit in einem Kurvenausgang auf die Gegenfahrbahn. Die entgegenkommende 56-jährige Mercedesfahrerin versuchte dem Fahrzeug wiederum auf die Gegenfahrbahn auszuweichen, was jedoch misslang. Beim anschließenden Zusammenstoß wurden der Fiat-Fahrer sowie die Merdesfahrerin, deren Beifahrerin und ein auf der Rückbank befindlicher Säugling leicht verletzt. Die drei Verletzten aus dem Mercedes wurden in ein Krankenhaus gebracht. Beide Pkw waren Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe wurde auf 41.000 Euro geschätzt. Gegen den Unfallverursacher leitete die Polizei Helmstedt ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein. Nach zwei Stunden wurde die gesperrte Landesstraße zwischen Bahrdorf und Oebisfelde wieder freigegeben. 

 

American Staffordshire Terrier hungert tagelang in einer Mietwohnung 

Am Samstagabend wurde der Polizei Helmstedt von wachsamen Nachbarn gemeldet, dass in einer Mietwohnung in der Straße Papenberg seit Tagen ein Hund vernachlässigt werde. Der Hund mache durch ständiges Bellen auf sich aufmerksam. Der Mieter sei unterwegs und kümmere sich nicht um das Tier. Die eintreffende Besatzung eines Funksteifenwagens stellte fest, dass es sich um einen ausgewachsenen American Staffordshire Terrier handelte. Mit Hilfe der Feuerwehr Helmstedt wurde die Wohnungstür geöffnet und anschließend festgestellt, dass alle Wohnräume einen verwahrlosten und schmutzigen Eindruck machten. Augenscheinlich war der Hund seit Tagen allein und hatte weder Futter noch Wasser zur Verfügung. Über zwei Stunden wurde versucht den Hund einzufangen. Da sich dieser gegenüber Fremden aggressiv verhielt, verblieb er zunächst notdürftig versorgt in der Wohnung. Am Sonntagmittag gelang es zwei Mitarbeitern des Tierschutzes Helmstedt den Hund einzufangen. Eine erste Inaugenscheinnahme bei Tageslicht ergab, dass der Terrier tatsächlich stark unterernährt war. Als er schließlich an der Leine auf die Straße geführt wurde war seine Freude über den Auslauf sichtbar. Zu Beweiszwecken wurde die Wohnung fotografiert. In allen Räumen hatte der Terrier teilweise Gegenstände angefressen und seinen Kot und Urin hinterlassen. Die Personalien des Hundehalters konnten ermittelt werden, dieser aber derzeitig nicht angetroffen und informiert werden. Untergebracht ist der Terrier jetzt im Tierheim Helmstedt. Dass er dem Hundehalter zurückgegeben wird scheint zweifelhaft. Gegen ihn hat die Polizei Helmstedt eine Anzeige wegen eines Verstosses gegen das Tierschutzgesetzt gefertigt. 

 

Zwei Täter festgenommen 

Am 10.11.18 gegen 14:45 Uhr meldet ein aufmerksamer Nachbar über Notruf, dass er Einbrecher im Nachbarhaus vermute. Er habe gehört wie eine Scheibe eingeschlagen wurde. Die sofort entsandten Einsatzkräfte finden am Tatort die eingeschlagene Scheibe vor und sehen Taschenlampen im Einfamilienhaus. Es können während der Tatbegehung zwei mutmaßliche Täter (44 Jahre, Wolfsburg und 40 Jahre, Hameln) widerstandslos festgenommen werden. 

 

Verkehrskontrollen 09./10.11.18 

Ein Pkw-Fahrer (36, Wolfsburg) wurde am 09.11.18 gegen 12:15 Uhr in der Nordstraße in Wolfsburg durch eine Funkstreifenwagenbesatzung kontrolliert. Während des Gesprächs stellten die Beamten Ausfallerscheinungen fest, die auf Drogenkonsum hinwiesen. Nach einem positiven Urintest wurde dem Fahrer eine Blutentnahme entnommen. Ihn erwartet ein Bußgeldverfahren aufgrund der Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln und ein Strafverfahren aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Am 10.11.18 gegen 14:45 Uhr fällt einer Funkstreifenwagenbesatzung ein auffällig langsam und vorsichtig fahrender Skoda in der Straße Klieverhagen auf. Beim Herantreten an das Fahrzeug fallen den Polizeibeamten neben dem deutlich wahrnehmbaren Alkoholgeruch des Pkw-Fahrers (54 Jahre, Wolfsburg) auch diverse Flaschen Spirituosen auf dem Beifahrersitz ins Auge. Der Skoda-Fahrer pustet einen Wert von 1,99 Promille. Eine Blutentnahme erfolgt im Klinikum Wolfsburg und der Führerschein wird sichergestellt. In Ehmen wurde am 10.11.18 gegen 18:00 Uhr in der Straße An der Mühlenriede ein Pkw-Fahrer (73 Jahre, Wolfsburg) im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angetroffen. Die Polizeibeamten nahmen deutlichen Alkoholgeruch aus dem Fahrzeuginneren wahr. Trotz mehrfacher Versuche war der Herr aufgrund seines Alkoholisierungsgrades nicht mehr im Stande in den Alkomaten zu pusten. Eine Blutentnahme erfolgte in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Wolfsburg, der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt. Beide Pkw-Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. 

 

Verkehrsunfall Frankfurter Straße 

10.11.18, 17:33 Uhr, Wolfsburg, Frankfurter Str., AS Fallersleben/WesthagenWährend des Abbiegevorganges von der Frankfurter Straße auf die A39 Richtung Norden übersah ein Pkw-Fahrer (38 Jahre, LK Gifhorn) einen ihm entgegenkommenden, bevorrechtigten Pkw-Fahrer (62 Jahre, LK Gifhorn). Durch den Zusammenstoß im Einmündungsbereich wurde der vorfahrtberechtigte Pkw auf den dahinter befindlichen, wartenden Pkw (44 Jahre, Wolfsburg) geschoben. Der 62-Jährige und dessen gleichaltrige Ehefrau wurden leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu einer einstündigen Vollsperrung der Frankfurter Straße. Die Bergung der Unfallfahrzeuge war durch die gute Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Wolfsburg möglich. 

 

Geschwindigkeitskontrolle Frankfurter Straße 

Die Polizei Wolfsburg führte am Samstagnachmittag Geschwindigkeitsmessungen auf der Frankfurter Straße in Fahrtrichtung Fallersleben durch. Von den 67 gemessenen Fahrzeugen wurden sieben mit überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Trauriger Spitzenreiter war ein VW-Fahrer mit 37 kmh über den erlaubten 60 kmh. Den Fahrer erwarten 160 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. 

 

 

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