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Polizei Wolfsburg und Helmstedt warnen vor Einbruchdiebstahl in der Urlaubszeit

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Polizei Wolfsburg und Helmstedt warnen vor Einbruchdiebstahl in der Urlaubszeit Ulrich Stamm
Polizei Wolfsburg und Helmstedt warnen vor Einbruchdiebstahl in der Urlaubszeit

 

Wolfsburg (ots) - Wolfsburg-Helmstedt, 24.07.15 Die Sommerferien in Niedersachsen haben bereits begonnen, viele Betriebsferien in der Region Wolfsburg-Helmstedt stehen unmittelbar bevor.

Daher warnt die Polizei Wolfsburg-Helmstedt davor, dass Wohnungen oder Häuser unbeaufsichtigt oder nicht ausreichend geschützt zurückgelassen werden. Dies sind ideale Ziele für Einbrecher, die auch in der Ferienzeit aktiv sind.

Bis zu zwei Dutzend Taten registriert die Polizei durchschnittlich jedes Jahr sowohl für den Landkreis Helmstedt als auch für das Wolfsburger Stadtgebiet jeweils in den beiden Urlaubsmonaten Juli und August. Jeder zehnte Einbruch ereignet sich damit zur Urlaubszeit.Einbrecher nutzen häufig gerade diese Zeit, in der Häuser oft für wenige Wochen unbewohnt sind, für ihre Zwecke aus. Die Täter sind in der Regel auf Bargeld, Computer, Schmuck oder Mobiltelefone aus. Im Fokus der Einbrecher liegt Beute, die sich leicht transportieren und schnelle Gewinne erwarten lässt. Nur jeder sechste Einbruch in der Region wird wie auch im Bundesdurchschnitt aufgeklärt.Da etwas mehr als ein Drittel aller Taten im Versuchsstadium stecken bleiben, lohnt sich der Einsatz von geeigneter Sicherungstechnik an Türen und Fenstern. Wenn Einbrecher nicht schnell ihr Ziel erreichen, brechen sie ab.

Eine gut funktionierende Nachbarschaft ist zum Schutz vor Einbrechern ebenso wichtig. Gemeinsam lasse sich mit mehr Aufmerksamkeit der Schutz vor Einbrechern deutlich erhöhen. Die Montage von Sicherheitsschlössern und Sperrriegeln sei noch kurzfristig zu realisieren.Wohnungseinbrüche geschehen in der Urlaubszeit im Gegensatz zu dentypischen Dämmerungseinbrüchen in der dunklen Jahreszeit am hellen Tag, meist am späten Vormittag oder in der Mittagszeit. Einbrecher hebeln in erster Linie Fenster oder Terrassentüren auf.

In vielen Häusern sind immer noch Fenster von einfacher Qualität eingebaut, dieschon mit einem größeren Schraubendreher schnell zu öffnen sind. Die Täter sind in der Regel keine Profis, sondern suchen die Gelegenheit und achten besonders auf äußere Anzeichen, dass Häuser unbewohnt sind: ungepflegter Rasen, eine leere Mülltonne oder ständig heruntergelassene Rollläden und überfüllte Briefkästen machen Ganovenauf das Haus aufmerksam.

Betroffene, in deren Häuser und Wohnungen eingebrochen wurde, leiden im Nachhinein oft unter Angstzuständen. Nicht selten sind die Folgen sogar so groß, dass Betroffene in eine andere Wohnung ziehen. Auch vor diesem Hintergrund ist der Schutz vorWohnungseinbrüchen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der allegefordert sind, aufeinander zu aufzupassen.Sehr wirksam ist, wenn mit Hilfe von Nachbarn, Freunden oder Familienangehörigen in der Urlaubszeit der Eindruck vermittelt werde,das Haus sei bewohnt. Dies könne geschehen, indem sie den Briefkastenleeren sowie Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher zu unregelmäßigen Zeiten betätigen. Rollläden sollten morgens hochgezogen und abends heruntergelassen werden. Anrufbeantworter sollten immer ausgeschaltet werden.

Eine Abwesenheitsnotiz auf dem Anrufbeantworter ist ein Freifahrtschein für potenzielle Einbrecher. 

Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook sollten keine Urlaubsfotos gepostet oder gar der Zeitraum genannt werden. Größere Mengen Bargeldhaben im Haus nichts verloren. Auch Notebook und Schmuck sollten weggeschlossen oder im Bankschließfach deponiert werden. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.polizeiberatung.de.

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